Winter
WINTER
Verschneit liegt rings die ganze Welt,
ich hab nichts, was mich erfreuet,
verlassen steht ein Baum im Feld,
hat längst sein Laub verstreuet.
Der Wind geht nur bei stiller Nacht
und rüttelt am Baume.
Da rührt er seine Wipfel sacht
und redet wie im Traume.
Er träumt künftiger Frühlingszeit,
von Grün und Quellenrauschen.
Wo er im neuen Blütenkleid
zu gotteslob wird rauschen.






